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494. Bitcoin als „Erstzwährung“ für „Sträflinge“. By Michael Leysinger, LL.M. International Tax Law(UZH). SV17 STAF

(04.02.2019) Es ist allgemein bekannt, das die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) eine (oder besser gesagt: „DIE“) Weltmacht sind und damit Massnahmen ergreifen können, die andere „Fast Weltmächte“ nicht können.
So halten sie (die USA) beispielsweise mit der Währung „US-Dollar“ (USD) eine Weltmachtstellung ein. Nicht willfährige Nationen – wie immer der „arme“ Iran – spüren das und können für ihre Handelsaktivitäten den USD nicht verwenden.
Was tun?
Aus der Wochenendausgabe der „New York Times“ (International Edition) entnehme ich auf der Titelseite, dass der Iran daran denkt, seine Geschäfte mit dem „Cryptocurrency Bitcoin“ abzuwickeln.

Wie ich an dieser Stelle schon einige male dargelegt habe, sind die mittels einer Kryptowährung abgewickelten Transaktionen für den Oberpolizisten T. schwierig (bis gar nicht) nachzuvollziehen. Also versucht man es „so“.

Nun muss man aber wissen, dass hinter den Kryptowährungen „nichts konkretes“ steht. So erklären sich auch die enormen Schwankungen dieser „Währung“ gegenüber den uns bekannten und vertrauten USD, EUR etc.

Dafür geniesst man (eben offensichtlich „der Iran“) aber (vermeintlich?) die Anonymität.

Es gibt aber schon Retorsionsmassnahmen des „US Treasury“: beispielsweise, dass die Gegenparteien für solche Geschäfte auf eine der berühmten „Schwarzen Listen“ kommen.

Vermutlich auch nicht so besonders „lustig„.