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475. Eigenmietwert: RIP?

(16.01.2019) Im „Moneycab“ von heute wird unter dem Titel „Neuer Anlauf zur Abschaffung des Eigenmietwerts“ geschrieben, dass in einer Ständeratskommission darüber nachgedacht wird, dass dieser -eben – abgeschafft wird.

Allerdings nicht ersatzlos. Vielmehr soll er unter einer neuen Flagge weiterleben.

Das tönt nach „Steuererhöhung„! Also Achtung!

Ein Vorschlag geht dahin, dass der Eigenmietwert am Hauptwohnsitz nicht mehr besteuert werden soll.

Dagegen sollen nach heutigem Stand der Dinge die Unterhaltskosten (Liegenschaftsunterhalt inkl. Energiespar- und Umweltabzüge) nicht mehr abziehbar sein.

Über die Frage, ob die Zinsabzüge ebenfalls gekappt werden sollen, besteht noch Uneinigkeit.

Und das zurecht, denn: in der Bundesverfassung (BV 127) gibt es verschiedene Parameter die zu berücksichtigen sind. Wie beispielsweise derjenige der „wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“ (BV 127 II).

Schuldzinsabzüge (man beachte: wir haben zurzeit sehr geringe Zinssätze – was passiert aber, wenn für 1. Hypotheken plötzlich wieder (vgl. 1995) 8.5% bezahlt werden müssen….?) werden zurzeit mit der Verwaltung (sic!) „noch diskutiert“.

Affaire à suivre de très près…..